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WIP: Premium-Toner-Marke – warum nicht einfach mal besser als das Original?

In leitender Position bei einem der wichtigsten deutschen Händler für alternatives Druckerzubehör kenne ich mich einigermaßen im Drucker- und Druckerverbrauchsmaterial-Markt aus. Daher weiß ich – wie ja auch schon das ein oder andere Mal in unabhängigen Tests bewiesen -, dass das Original-Druckerzubehör nicht zwingend die beste Wahl ist.

Schaue ich mir dann noch Produkte wie einen unserer beiden meistverkauften Toner, den TN-2220-Toner in XXL-Befüllung an, dann könnte ich nicht mehr guten Gewissens den entsprechenden Originaltoner empfehlen. Warum also nicht einfach mal das Prinzip umdrehen, und auch dem Kunden vermitteln: du kaufst hier keine Billig-Nachahmer-Produkte, sondern High-Tech die konkrete Vorteile gegenüber dem Original hat!

Einfach mal ein bisschen rumspielen

Daher lasse ich die Leser meines Blogs in den nächsten Wochen einfach mal an der Schaffung einer fiktiven Premium-Druckerzubehör Marke, und deren Gestaltung teilhaben. Wie funktioniert das eigentlich, mit dem entwickeln einer »Marke«, wie kommuniziert man die gewünschten Eigenschaften? Zumindest visuell, das ist mein Beruf, und meine Berufung.

Weniger ist mehr – Reduktion suggeriert Wertigkeit

conquer_tonerIch werde in den nächsten Tagen noch einige weitere Renderings der Produktverpackungen präsentieren. Bereits das erste Rendering eines Tonerkartons zeigt jedoch wohin die Reise geht. Wertige Gestaltung ist nicht überladen, sie ist reduziert. Reduziert auf das wesentliche.

Reduktion ist jedoch alles andere als einfach. Da weniger visuelle Reize vorhanden sind, müssen die wenigen gezielt gesetzten Reize 100%ig sitzen. Da ist schon eine Schrift mit schlechter Zurichtung schnell der Grund für eine billige, misslungene Anmutung. Handwerklich müssen die Gestalter eines solch reduzierten Designs also wirklich wissen was sie tun. Das überladen mit Gestaltungselementen, Badges etc. ist definitiv die leichtere Übung – das Ergebnis wirkt dann aber eben auch entsprechend.

Kein simpler »Fake« – also auch eine eigene Produktbezeichnung

Was ebenfalls schon beim ersten Rendering auffällt: die eigenständige, prominent platzierte Produkt-, hier Tonerbezeichnung. Wenn ich ein Produkt anbiete, auf dem nur steht, welchem OEM, bzw. Originalprodukt selbiges entspricht, dann stelle ich damit klar, dass es sich um eine Alternative handelt. Ich vermittle aber eben auch die Botschaft: das hier ist nicht das Original.

Mit einer eigenständigen Produktbezeichnung – die natürlich durch eine Erklärung ergänzt werden muss, welches Produkt ersetzt wird – stelle ich klar, dass es sich ebenfalls um ein Original handelt! Das klingt vielleicht erstmal nach Augenwischerei, funktioniert aber tatsächlich. Es bleibt eine Alternative zum Original-Druckerzubehör, wird aber als eigenständiges Original wahrgenommen. In gewisser Weise wird dieses Prinzip auch bei Tonerdumping genutzt – dort in Form der Economy- und Businesstoner.

Am 6.4. geht´s los

Soviel nur erstmal an erklärenden Worten zum ersten Verpackungs-Rendering, am 6.4. geht es dann richtig los, mit 1-2 Artikeln pro Woche.

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